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Die Zukunft des Lernens: Menschlich, relational – und technisch unterstützt

In Zeiten multipler Krisen – Klimawandel, gesellschaftliche Spaltung, psychische Belastungen – steht das Bildungssystem vor der Aufgabe, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern Zukunftskompetenzen zu fördern: Selbstwirksamkeit, Verantwortung, Gestaltungsfähigkeit. Zwei aktuelle Gastkommentare auf news4teachers.de machen klar: Technik allein schafft das nicht. Stephanie Wössner, Leiterin der Stabsstelle „Zukunft des Lernens» am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, betont, dass Zukunftskompetenzen aus Beziehung und Mitgestaltung entstehen – nicht aus digitaler Effizienz.

Lernen sieht sie als lebenslangen, gemeinschaftlichen Prozess: Generationenübergreifende Dialoge, reale gesellschaftliche Projekte, emotionale Sicherheit statt Leistungsdruck. Im Fokus sollten stehen: Neugiergetriebene Erkundung, Fehlertoleranz, Förderung von Kreativität – wie bei BLOCKALOT oder NuVu-Studios, wo Jugendliche Prototypen bauen und Konflikte aushandeln. „Die Zukunft des Lernens ist nicht digital, sondern menschlich», formuliert Wössner. Technik digitalisiert oft nur bestehende Strukturen, statt Beziehungen zu stärken.

Device Management als unsichtbarer Helfer für menschliches Lernen

Hier kommt das Thema Device Management ins Spiel – nicht als Technikfix, sondern als Werkzeug, das menschliches Lernen ermöglicht. Mit Lösungen wie SOTI MobiControl können Schulen Geräte zentral vorbereiten, ohne dass Lehrkräfte IT-Feuerwehr spielen müssen. Neue Tablets sind per QR-Code startklar, Apps und WLAN automatisch installiert, Ablenkungen (z. B. Social Media) für den Unterrichtsmodus gesperrt.

Das spart Zeit: Statt manueller Einstellungen bleibt Raum für Beziehungsarbeit und Mitgestaltung. IT kann Geräte fernwarten, verlorene sperren, Profile pro Fach/Klasse anpassen – datenschutzkonform, ohne Nutzerdaten zu sammeln. So wird Technik „menschlich digital»: Sie fördert spielerisches Entdecken (z. B. interaktive Bastel-Sessions), ohne den Fokus auf beziehungsorientiertes Lernen zu stören.

Von der Vision zur Praxis

Wössners Aufruf zu Ermöglichung statt Steuerung wird realisierbar, wenn Technik im Hintergrund läuft. Device Management entlastet Lehrkräfte, schafft Freiräume für generationenübergreifende Projekte oder fehlertolerante Experimente. Es verhindert, dass Tablets zu Ablenkung werden, und sichert Inklusion – z. B. durch personalisierte Profile.

Die Botschaft ist klar: Zukunftskompetenzen entstehen durch Beziehung und Spielraum. Device Management macht das möglich, indem es Technik unsichtbar und menschlich nutzbar macht. Schulen, die das umsetzen, investieren

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Was sind uns unsere Daten wert?

In Zeiten von Cloud-Diensten, KI-Anwendungen und immer neuen Apps ist diese Frage weit mehr als eine philosophische Spielerei. Sie entscheidet ganz konkret darüber, welche Software wir benutzen, welchen Anbietern wir vertrauen – und womit wir am Ende wirklich bezahlen: mit Geld oder mit unseren Daten.

Open Source – muss das günstiger sein?

Oft begegnet man der Haltung: „Open Source? Das muss doch kostenlos oder zumindest deutlich günstiger sein als kommerzielle Lösungen.“ Dieser Gedanke greift zu kurz. Open Source bedeutet zunächst nur, dass der Quellcode offen einsehbar ist – nicht, dass Entwicklung, Wartung, Support und Sicherheit nichts kosten.

Professionelle Open‑Source‑Lösungen werden von Entwicklerteams gepflegt, regelmäßig aktualisiert, an neue gesetzliche Anforderungen angepasst und gegen Sicherheitslücken gehärtet. All das kostet Zeit und Geld. Wenn wir erwarten, dass solche Systeme zuverlässig laufen, Support bieten und langfristig weiterentwickelt werden, dann ist ein fairer Preis vollkommen legitim. Die Frage lautet daher nicht: „Warum kostet Open Source Geld?“, sondern: „Welche Qualität, Sicherheit und Verlässlichkeit bekomme ich für mein Geld?“

Zahlen wir lieber mit Daten oder mit Geld?

Viele „kostenlose“ Angebote wirken auf den ersten Blick attraktiv. Keine Lizenzkosten, nur ein schneller Klick auf „Registrieren“ – fertig. Doch in Wahrheit bezahlen wir häufig an anderer Stelle: mit unseren Nutzungsdaten, mit Metadaten über unser Verhalten oder mit Profilen, die zu Werbezwecken ausgewertet werden.

Typische Beispiele:

  • Kostenlose Cloud‑Dienste, die Dokumente scannen, analysieren oder für KI‑Trainingszwecke auswerten.
  • Gratis‑Apps, die umfangreiche Zugriffsrechte auf Kontakte, Standort oder Dateien verlangen.
  • Plattformen, bei denen Log‑Daten, Klickverhalten und Inhalte zu Profilen zusammengeführt werden.

Das Problem: Dieser „Preis“ ist schwer zu beziffern. Wir sehen keine Rechnung, aber wir geben Kontrolle ab – über Geschäftsgeheimnisse, personenbezogene Daten und oft auch über Inhalte, deren Verwendung wir nicht mehr vollständig steuern können. Die eigentliche Frage lautet daher: Wollen wir wirklich, dass unsere Daten zur Währung werden, oder zahlen wir lieber transparent mit Geld für eine Leistung?

Es geht nicht um günstig, sondern um Sicherheit und Datenschutz

Gerade im schulischen Umfeld, in Unternehmen oder bei sensiblen Projekten sollten andere Kriterien im Vordergrund stehen als der reine Lizenzpreis. Entscheidend sind:

  • Datenschutz: Wo werden die Daten gespeichert? Wer hat Zugriff? Werden sie weitergegeben oder zu anderen Zwecken verarbeitet?
  • Sicherheit: Wie werden Daten verschlüsselt? Gibt es ein klares Sicherheitskonzept, regelmäßige Updates und Security-Audits?
  • Transparenz: Kann ich nachvollziehen, was die Software im Hintergrund macht? Bei Open Source ist das – zumindest theoretisch – möglich.
  • Rechtskonformität: Entspricht der Dienst den Anforderungen der DSGVO und ggf. zusätzlichen Landesvorgaben, etwa im Bildungsbereich?

Ein System, das diese Punkte ernst nimmt, wird selten „billig“ sein. Aber es bietet einen Wert, der sich nicht in Euro und Cent messen lässt: die Kontrolle über die eigenen Daten. Gerade hier spielen Open‑Source‑Lösungen ihre Stärken aus, weil sie auditierbar, oft selbst hostbar und in der Regel freier von intransparenten Daten­verwertungsmodellen sind.

Ein bewusster Umgang mit digitalen Angebote

Am Ende steht eine bewusste Entscheidung:

  • Wähle ich das scheinbar kostenlose Angebot und akzeptiere, dass meine Daten Teil des Geschäftsmodells sind?
  • Oder entscheide ich mich für eine Lösung, die vielleicht etwas kostet, mir aber Sicherheit, Datenschutz und Transparenz bietet?

Open Source muss nicht günstiger sein – und es sollte auch nicht danach bewertet werden. Wichtiger ist, ob eine Lösung unsere Anforderungen an Sicherheit, Datenschutz und Verlässlichkeit erfüllt. Die eigentliche Frage lautet daher: Was sind uns unsere Daten wert – und wo ist der Punkt, an dem wir lieber Geld investieren, um die Hoheit über unsere persönlichen Informationen zu behalten?

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Debatte um Social-Media-Verbot für Schülerinnen und Schüler: Verbote allein reichen nicht

In Deutschland wächst der politische Druck, Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok oder Facebook für Minderjährige stärker zu regulieren. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) befürwortet ein Verbot für Kinder unter 14 Jahren, da exzessive Nutzung mit bis zu fünf Stunden Bildschirmzeit täglich zu Persönlichkeitsdefiziten und Sozialproblemen führe. CDU- und SPD-Vorschläge sehen ein gestuftes Modell vor: Vollständiges Verbot bis 14, Einschränkungen bis 16 mit Altersverifikation über EU-Digital-Wallet und deaktivierten Algorithmen. Ministerpräsidenten wie Hendrik Wüst (NRW) und Daniel Günther (SH) fordern schnelle Altersgrenzen ab 16 Jahren, verglichen mit Jugendschutz bei Alkohol oder Tabak, um psychische Gesundheit zu schützen.

Fraglich, ob solch ein Verbot durchsetzbar ist

Der Deutsche Lehrerverband und der Allgemeine Schulleitungsverband Deutschlands (ASD) kritisieren jedoch ein reines Verbot als illusorisch und pädagogisch verfehlt. Verbandspräsident Stefan Düll warnt vor rechtlichen Hürden und plädiert für intensive schulische Medienbildung: Kinder müssten lernen, Posts zu gestalten und Risiken wie Cybermobbing zu erkennen. ASD-Chef Sven Winkler beschreibt Alltagsfolgen wie Konzentrationsstörungen, Übermüdung und Vergleichsdruck und betont: „Digitale Mündigkeit entsteht durch Bildung – nicht durch Einschränkung allein.“ Bundeskanzler Merz wiederum zweifelt an Schulprävention und zieht den Vergleich zu Alkohol: „Man muss Kinder nicht daran gewöhnen.“

Schulen übernehmen Verantwortung – mit passender Infrastruktur

Diese Debatte zeigt: Schulen können und müssen die Verantwortung für Medienkompetenz übernehmen, um Schüler vor Risiken wie Sucht, Hass und Desinformation zu schützen. Statt nur Verbote zu fordern, bieten Lehrerverband und Schulleiter eine Chance, digitale Bildung zu stärken – etwa durch schulische Social-Media-Accounts oder Workshops zu Algorithmen. Damit entlastet man Eltern und vermeidet Flickenteppiche.

Allerdings braucht es dafür moderne Infrastruktur. Geräte wie Tablets oder Laptops müssen sicher verwaltet werden, um unkontrollierten Zugriff zu verhindern und Lernumgebungen zu schaffen. Hier kommt ein agiles, betriebssystemoffenes Device-Management-System wie SOTI MobiControl ins Spiel: Es ermöglicht zentrale Kontrolle über Android, iOS, Chrome OS, Linux und Windows-Geräte, App-Beschränkungen, Fernlöschung und Echtzeit-Monitoring – ideal für Schulen mit heterogenen Beständen. So können Lehrer Inhalte filtern, Nutzungszeiten einstellen und Datenschutz wahren, ohne den Unterricht zu belasten. Dies schafft die Basis für effektive Medienerziehung und macht Schulen zum Vorreiter digitaler Mündigkeit.

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