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Whitepaper: Infrastruktur für die zukünftige Geräteverwaltung in Schulen

In den nächsten Jahren werden Schulen und Bildungsträger eine zunehmend größere Zahl zusätzlicher mobiler Endgeräte anschaffen – insbesondere Tablets für Schulklassen. Es werden aber auch zunehmend Szenarien entstehen, in denen Schülerinnen und Schüler eigene Endgeräte als Unterrichtsmaterialien mit in die Schule nehmen. Gleichzeitig verändern sich die Lernumgebungen stetig: Es kommen neue Geräteformate, neue Plattformen und neue Softwarelösungen hinzu, die alle in den Unterricht integriert werden sollen. Dabei stehen Schulen vor mehreren zentralen Herausforderungen: Wie werden Datenschutz und Datensicherheit gewährleistet? Wie wird der Umgang mit „Bring your own Device“ (BYOD) geregelt? Welche Geräte werden heute benötigt, welche müssen in Zukunft angeschafft und verwaltet werden? Wie lassen sich zahlreiche unterschiedliche Softwarelösungen und Plattformen zentral und verlässlich verwalten? Schließlich die entscheidende Frage: Wie können diese Geräte einfach und flexibel in den Unterricht eingebunden werden?


Jetzt in eine nachhaltige Infrastruktur investieren

Vor diesem Hintergrund ist es entscheidend, jetzt in eine solide, übergreifende Infrastruktur für die Geräteverwaltung zu investieren. Anstatt isolierte Lösungen für einzelne Geräte oder Projekte aufzubauen, empfiehlt es sich, eine zentrale Plattform zu etablieren, die langfristig tragfähig ist. Eine solche Plattform ermöglicht, alle Schulgeräte komplett zu verwalten – von der initialen Bereitstellung über die laufende Konfiguration, App‑Rollout, Sicherheits‑ und Settings‑Policies bis hin zu Wartung und Retrospektion. Zugleich kann sie private Geräte auf freiwilliger Basis mit einbinden, etwa im Rahmen von BYOD‑Programmen, ohne dass dadurch die Sicherheit oder die Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer gefährdet wird. Es können darüber hinaus auch noch Geräte z.B. der Schulverwaltung usw. eingebunden werden.

Ein zentraler Vorteil einer modernen Geräteverwaltungslösung ist ihre Plattformunabhängigkeit. Sie unterstützt nicht nur iOS, macOS, tvOS und Android, sondern auch Windows‑Geräte, und Chromebooks, sodass Schulen heute und in Zukunft flexibel auf technologische Entwicklungen reagieren können. Dies schließt selbstverständlich auch die Verwaltung aller gängigen interaktiven Displays mit ein. Unabhängig davon, ob neue Geräteformate oder andere Betriebssysteme eingeführt werden, bleibt die Verwaltungsinfrastruktur stabil und erweiterbar. Gleichzeitig wird damit die Komplexität für IT‑Verantwortliche deutlich reduziert, da nur noch ein System gepflegt und geschult werden muss, anstatt mehrere isolierte Tools parallel zu betreiben. Durch die Integration in bereits bestehende Systeme werden Rollen, Berechtigungen und weitere Einstellungen automatisch übernommen, sodass Anwenderinnen und Anwender sofort starten können.


DSGVO-konforme Geräteverwaltung ermöglicht Datensouveränität der Schule

Besonders wichtig ist im schulischen Kontext der Datenschutz. Eine gut durchdachte Geräteverwaltungslösung setzt von Anfang an auf transparente, datenschutzkonforme Prozesse, zum Beispiel bei der Erfassung von Nutzerdaten, der Speicherung persönlicher Inhalte oder der Nutzung von BYOD‑Geräten. Die Datenhoheit muss hierbei vollständig bei der Schule bleiben, durch Hosten on-premise oder in einer EU-basierten Cloud (der Anbieter muss seinen Hauptsitz zwingend in der EU haben!). Klare Trennungen zwischen persönlichen und schulischen Daten (ein Schul-Profil und ein privates Profil auf den Endgeräten), sorgfältig gewählte Bereitstellungsmodelle (z.B. School‑Managed‑Device, Shared Device, BYOD‑Only) sowie eine nachvollziehbare Richtliniensteuerung liefern die Grundlage, um die Anforderungen der DSGVO und anderer gesetzlicher Vorgaben verlässlich zu erfüllen. Schulen können so die Digitalisierung im Unterricht konsequent voranbringen, ohne die Privatsphäre der Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern zu gefährden.

Insgesamt ist der Aufbau einer zentralen Geräteverwaltungsinfrastruktur heute eine strategische Investition in die Zukunft der Schule. Sie schafft schon jetzt die nötigen Voraussetzungen, um eine wachsende Zahl mobiler und stationärer Endgeräte sicher, übersichtlich und datenschutzkonform zu verwalten – unabhängig davon, welche Geräte oder Plattformen morgen im Klassenzimmer verwendet werden.

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Die Zukunft des Lernens: Menschlich, relational – und technisch unterstützt

In Zeiten multipler Krisen – Klimawandel, gesellschaftliche Spaltung, psychische Belastungen – steht das Bildungssystem vor der Aufgabe, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern Zukunftskompetenzen zu fördern: Selbstwirksamkeit, Verantwortung, Gestaltungsfähigkeit. Zwei aktuelle Gastkommentare auf news4teachers.de machen klar: Technik allein schafft das nicht. Stephanie Wössner, Leiterin der Stabsstelle „Zukunft des Lernens» am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, betont, dass Zukunftskompetenzen aus Beziehung und Mitgestaltung entstehen – nicht aus digitaler Effizienz.

Lernen sieht sie als lebenslangen, gemeinschaftlichen Prozess: Generationenübergreifende Dialoge, reale gesellschaftliche Projekte, emotionale Sicherheit statt Leistungsdruck. Im Fokus sollten stehen: Neugiergetriebene Erkundung, Fehlertoleranz, Förderung von Kreativität – wie bei BLOCKALOT oder NuVu-Studios, wo Jugendliche Prototypen bauen und Konflikte aushandeln. „Die Zukunft des Lernens ist nicht digital, sondern menschlich», formuliert Wössner. Technik digitalisiert oft nur bestehende Strukturen, statt Beziehungen zu stärken.

Device Management als unsichtbarer Helfer für menschliches Lernen

Hier kommt das Thema Device Management ins Spiel – nicht als Technikfix, sondern als Werkzeug, das menschliches Lernen ermöglicht. Mit Lösungen wie SOTI MobiControl können Schulen Geräte zentral vorbereiten, ohne dass Lehrkräfte IT-Feuerwehr spielen müssen. Neue Tablets sind per QR-Code startklar, Apps und WLAN automatisch installiert, Ablenkungen (z. B. Social Media) für den Unterrichtsmodus gesperrt.

Das spart Zeit: Statt manueller Einstellungen bleibt Raum für Beziehungsarbeit und Mitgestaltung. IT kann Geräte fernwarten, verlorene sperren, Profile pro Fach/Klasse anpassen – datenschutzkonform, ohne Nutzerdaten zu sammeln. So wird Technik „menschlich digital»: Sie fördert spielerisches Entdecken (z. B. interaktive Bastel-Sessions), ohne den Fokus auf beziehungsorientiertes Lernen zu stören.

Von der Vision zur Praxis

Wössners Aufruf zu Ermöglichung statt Steuerung wird realisierbar, wenn Technik im Hintergrund läuft. Device Management entlastet Lehrkräfte, schafft Freiräume für generationenübergreifende Projekte oder fehlertolerante Experimente. Es verhindert, dass Tablets zu Ablenkung werden, und sichert Inklusion – z. B. durch personalisierte Profile.

Die Botschaft ist klar: Zukunftskompetenzen entstehen durch Beziehung und Spielraum. Device Management macht das möglich, indem es Technik unsichtbar und menschlich nutzbar macht. Schulen, die das umsetzen, investieren

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Was sind uns unsere Daten wert?

In Zeiten von Cloud-Diensten, KI-Anwendungen und immer neuen Apps ist diese Frage weit mehr als eine philosophische Spielerei. Sie entscheidet ganz konkret darüber, welche Software wir benutzen, welchen Anbietern wir vertrauen – und womit wir am Ende wirklich bezahlen: mit Geld oder mit unseren Daten.

Open Source – muss das günstiger sein?

Oft begegnet man der Haltung: „Open Source? Das muss doch kostenlos oder zumindest deutlich günstiger sein als kommerzielle Lösungen.“ Dieser Gedanke greift zu kurz. Open Source bedeutet zunächst nur, dass der Quellcode offen einsehbar ist – nicht, dass Entwicklung, Wartung, Support und Sicherheit nichts kosten.

Professionelle Open‑Source‑Lösungen werden von Entwicklerteams gepflegt, regelmäßig aktualisiert, an neue gesetzliche Anforderungen angepasst und gegen Sicherheitslücken gehärtet. All das kostet Zeit und Geld. Wenn wir erwarten, dass solche Systeme zuverlässig laufen, Support bieten und langfristig weiterentwickelt werden, dann ist ein fairer Preis vollkommen legitim. Die Frage lautet daher nicht: „Warum kostet Open Source Geld?“, sondern: „Welche Qualität, Sicherheit und Verlässlichkeit bekomme ich für mein Geld?“

Zahlen wir lieber mit Daten oder mit Geld?

Viele „kostenlose“ Angebote wirken auf den ersten Blick attraktiv. Keine Lizenzkosten, nur ein schneller Klick auf „Registrieren“ – fertig. Doch in Wahrheit bezahlen wir häufig an anderer Stelle: mit unseren Nutzungsdaten, mit Metadaten über unser Verhalten oder mit Profilen, die zu Werbezwecken ausgewertet werden.

Typische Beispiele:

  • Kostenlose Cloud‑Dienste, die Dokumente scannen, analysieren oder für KI‑Trainingszwecke auswerten.
  • Gratis‑Apps, die umfangreiche Zugriffsrechte auf Kontakte, Standort oder Dateien verlangen.
  • Plattformen, bei denen Log‑Daten, Klickverhalten und Inhalte zu Profilen zusammengeführt werden.

Das Problem: Dieser „Preis“ ist schwer zu beziffern. Wir sehen keine Rechnung, aber wir geben Kontrolle ab – über Geschäftsgeheimnisse, personenbezogene Daten und oft auch über Inhalte, deren Verwendung wir nicht mehr vollständig steuern können. Die eigentliche Frage lautet daher: Wollen wir wirklich, dass unsere Daten zur Währung werden, oder zahlen wir lieber transparent mit Geld für eine Leistung?

Es geht nicht um günstig, sondern um Sicherheit und Datenschutz

Gerade im schulischen Umfeld, in Unternehmen oder bei sensiblen Projekten sollten andere Kriterien im Vordergrund stehen als der reine Lizenzpreis. Entscheidend sind:

  • Datenschutz: Wo werden die Daten gespeichert? Wer hat Zugriff? Werden sie weitergegeben oder zu anderen Zwecken verarbeitet?
  • Sicherheit: Wie werden Daten verschlüsselt? Gibt es ein klares Sicherheitskonzept, regelmäßige Updates und Security-Audits?
  • Transparenz: Kann ich nachvollziehen, was die Software im Hintergrund macht? Bei Open Source ist das – zumindest theoretisch – möglich.
  • Rechtskonformität: Entspricht der Dienst den Anforderungen der DSGVO und ggf. zusätzlichen Landesvorgaben, etwa im Bildungsbereich?

Ein System, das diese Punkte ernst nimmt, wird selten „billig“ sein. Aber es bietet einen Wert, der sich nicht in Euro und Cent messen lässt: die Kontrolle über die eigenen Daten. Gerade hier spielen Open‑Source‑Lösungen ihre Stärken aus, weil sie auditierbar, oft selbst hostbar und in der Regel freier von intransparenten Daten­verwertungsmodellen sind.

Ein bewusster Umgang mit digitalen Angebote

Am Ende steht eine bewusste Entscheidung:

  • Wähle ich das scheinbar kostenlose Angebot und akzeptiere, dass meine Daten Teil des Geschäftsmodells sind?
  • Oder entscheide ich mich für eine Lösung, die vielleicht etwas kostet, mir aber Sicherheit, Datenschutz und Transparenz bietet?

Open Source muss nicht günstiger sein – und es sollte auch nicht danach bewertet werden. Wichtiger ist, ob eine Lösung unsere Anforderungen an Sicherheit, Datenschutz und Verlässlichkeit erfüllt. Die eigentliche Frage lautet daher: Was sind uns unsere Daten wert – und wo ist der Punkt, an dem wir lieber Geld investieren, um die Hoheit über unsere persönlichen Informationen zu behalten?

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DSGVO-konform

Unser gesamtes Angebot ist konform mit der Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) sowie dem Datenschutzgesetz der Schweiz (DSG).